GAWO Machbarkeitsstudie Lebensarbeitszeit und berufliche Belastung

 

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Aktuelles

  

Stellungnahme der Arbeitszeitgesellschaft
zur COVID-19-Arbeitszeitverordnung

BMAS und BMG haben für einen weiten Kreis von potentiell von COVID-19 oder deren Konsequenzen betroffene Unternehmen und Beschäftigte eine temporäre Arbeitszeitverordnung erlassen, die den vorliegenden gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen in erheblichem Umfang widerspricht und damit bei ihrer Anwendung zu kontrproduktiven Ergebnissen führen dürfte. Die Arbeitszeitgesellschaft fordert daher die Rücknahme dieser Verordnung (s. Link oben)

Jobs
z.Zt. keine Angebote

 

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

 

Alarmsysteme
zum Forschungsbericht als pdf-Version
Weitere Projektergebnisse
s. Publikationen / Vorträge

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Gesundheit im Fahrdienst des ÖPNV Projektergebnisse s. Publikationen / Vorträge
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Bildschirmarbeit in Leitwarten
zum Forschungsbericht als pdf-Version
zur Quartbroschüre als pdf-Version
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Machbarkeitsstudie zur Evaluation der Offshore Arbeitszeitverordnung
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Studie zum Impact Assessment der EU-Arbeitszeitrichtlinie für die EC

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INQA-Arbeitszeit-Projekt

Beide Services eingestellt 2019-12-31


Kontakt

 

Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner
friedhelm.nachreiner@gawo-ev.de

Postanschrift
GAWO e.V.
Achterdiek 50
26131 Oldenburg
Tel:  49 (0)441 21719445
Fax: 49 (0)441 21719446

Machbarkeitsstudie Lebensarbeitszeit und berufliche Belastung

Jahr: 2006-2009
Kooperationspartner: Baua
Projektleitung: Prof. Dr. F. Nachreiner

 

Inhalt und Ziele:

Die Frage nach der Möglichkeit der Verlängerung der Lebensarbeitszeit von Beschäftigten kann aufgrund der vielen Einflussfaktoren, die im Laufe eines Arbeitslebens auf die Beschäftigten einwirken, nicht generell beantwortet werden.

Es gibt Berufe, in denen schon heute der größte Anteil der Beschäftigten das Rentenalter nicht gesund erreicht und über die Möglichkeiten einer Frühverrentung "aussteigen". Auf der anderen Seite gibt es Tätigkeitsbereiche, in denen eine Beschäftigung bis zum 65. oder 67. Lebensjahr durchaus vorstellbar wäre. Aufgrund vorliegender Untersuchungsergebnisse zum Frühverrentungsgeschehen ist bekannt, dass es spezifische Belastungsaspekte gibt, die das Risiko vorzeitig aus dem Erwerbsleben aussteigen zu müssen, deutlich erhöhen.Zu diesen spezifischen Belastungsfaktoren gehört z. B. die Arbeit im Wechselschichtdienst. Es ist allerdings auf der Basis heute vorliegender Erkenntnisse nicht möglich zu sagen, ab wann das Risiko, eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu entwickeln so hoch ist, dass dann nur noch ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Erwerbsleben möglich ist.

Zur Untersuchung dieses Sachverhalts sollen im Rahmen der Machbarkeitsstudie vorhandene Verlaufsdaten über die gesundheitliche Entwicklung von Beschäftigten über das Berufsleben exemplarisch geprüft werden, ob die vorhandenen Daten wissenschaftlich fundierte Aussagen zu dieser Fragestellung ermöglichen. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Dokumentation des Gesundheitszustandes der Beschäftigten über die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit, sind die Beschäftigten der Polizei eine mögliche Untersuchungsgruppe.

Ziel der Untersuchung ist die Überprüfung der Nutzbarkeit der vorhandenen Daten für eine dann im Anschluss zu konzipierende Hauptstudie.

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