GAWO Alarmmanagement - Überprüfung des ergonomischen Gestaltungszustandes von Alarmsystemen mithilfe einer Checkliste

 

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Projekte

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abgeschlossene Projekte (Auswahl)

Projekt
Alarmsysteme

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Weitere Projektergebnisse
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Projekt
Gesundheit im Fahrdienst des ÖPNV

Projektergebnisse
s. Publikationen / Vorträge

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Projekt
Bildschirmarbeit in Leitwarten

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Projekt
Machbarkeitsstudie zur
Evaluation der Off-shore Arbeitszeitverordnung

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Studie zum Impact Assessment der EU-Arbeitszeitrichtlinie für die EC 

Gesamtbericht Deloitte / CSES
Anhänge 1 - 4
Anhang 1, Sicherheit und Gesundheit
(GAWO)
Kurzfassungen (engl.) (deutsch)

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Handlungshilfe zur Erstellung von Arbeitsunterlagen für die Prozessführung
(Autoren: Lafrenz, Nickel, Nachreiner) als
Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse - Forschungsergebnisse für die Praxis - der BAuA
und zugleich
(erste) Arbeitswissenschaftliche Leitlinie der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) bei der BAuA veröffentlicht.
Link zum Volltext (PDF-Datei, 3 MB)
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INQA-Projekt Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in der Produktion .

zum INQA-Portal Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in der Produktion

zum Tool Arbeitszeiten online bewerten

Pflege der beiden Produkte beendet 2015-07


Kontakt

 

Prof. Dr. Friedhelm Nachreiner
friedhelm.nachreiner@gawo-ev.de

Postanschrift
GAWO e.V.
Achterdiek 50
26131 Oldenburg
Tel:  49 (0)441 21719445
Fax: 49 (0)441 21719446

Alarmmanagement – Überprüfung des ergonomischen Gestaltungszustandes von Alarmsystemen mithilfe einer Checkliste

Projektlaufzeit: 01.03.2015 - 31.08.2016
 
Projektleitung: Prof. Dr. F. Nachreiner, Dipl.-Psych., M. Bockelmann, Dipl.-Psych.
Förderer: Forschungsgesellschaft für Angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin (FSA) e.V.
 
Inhalt:
 
Zahlreiche Untersuchungsberichte zu kritischen Ereignissen belegen, dass die Gestaltung des Alarmsystems bzw. des Alarmmanagements mitverantwortlich für die Ereignisse waren. Die Organisation und Darstellung von Alarmen wiesen aus ergonomischer/arbeitspsychologischer Sicht erhebliche Defizite auf.
 
Eine Optimierung der Belastung und Beanspruchung der Operateure durch eine nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltete Mensch-Maschine-Schnittstelle hat Einfluss auf die Systemverfügbarkeit, Systemsicherheit und Bediensicherheit – insbesondere im Falle kritischer Anlagen- und Prozesszustände. Denn gut gestaltete Alarmsysteme und ein angemessenes Alarmmanagement ermöglichen es den Leitwartenoperateuren frühzeitig Abweichungen von Sollzuständen zu erkennen, Situationen richtig einzuschätzen sowie rechtzeitig und angemessen zu reagieren.
 
In diesem Projekt soll daher der Frage nachgegangen werden,wie es um die Gestaltungsgüte von Alarmsystemen und des Alarmmanagement gegenwärtig in der Praxis bestellt ist, wie der Gestaltungszustand zuverlässig und valide erfasst werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten zur Verbesserung der Situation bestehen.
 
Zur Erfassung und Beurteilung des derzeitigen Gestaltungszustandes und zur Identifizierung von Verbesserungspotentialen zur Optimierung des Gestaltungszustandes gilt es, einen Prototyp einer rechnergestützten Checkliste weiterzuentwickeln (siehe auch „Machbarkeitsstudie zur Entwicklung und Evaluation eines Verfahrens zur Bewertung des Alarmhandlings in Prozessleitsystemen“ unter abgeschlossene Projekte). Insgesamt soll die Gestaltungsgüte der Alarmsysteme und des Alarmmanagements in 15 bis 20 verschiedenen Leitwarten unterschiedlicher Branchen aus den Bereichen der BG ETEM, BGN und BG RCI mithilfe der weiterentwickelten Checkliste untersucht.
 
Neben der Rückmeldung der Ergebnisse in den beteiligten Unternehmen sind Veröffentlichungen der Untersuchungsergebnisse in anonymisierter Form als Projektbericht und Publikationen vorgesehen.
 
Projektziele:
 
  • Analyse des Ist-Zustandes von Alarmsystemen und des Alarmmanagements in verschiedenen Betrieben mithilfe einer rechnergestützten Checkliste
  • Identifizierung von Verbesserungspotentialen zur Optimierung des Gestaltungszustandes
  • Identifizierung von weiteren Handlungsnotwendigkeiten hinsichtlich vorhandener Gestaltungsschwerpunkte zum Ausbau eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes; z.B Entwicklung von Qualifizierungsmaßnahmen
  • Überprüfung der Handhabbarkeit des Verfahrens durch Betriebspraktiker
  • Weiterentwicklung der Checkliste

 

Ausgewählte Ergebnisse sind unter "Vorträge" und "Publikationen" verfügbar.

Der Forschungsbericht ist als pdf-Datei herunterladbar.